OPTIGEM

SOFTWARELÖSUNGEN FÜR GEMEINDEN
UND GEMEINNÜTZIGE WERKE

OPTIGEM NEWSLETTER 1 · Dezember 2021

Digitalisierung im gemeinnützigen Sektor

– eine Einführung

(Lesezeit ca. 4 Minuten)

»Verschenkte Potenziale:
Deutsche Non-Profits bleiben unter ihren Möglichkeiten
«1

 – mit dieser Schlagzeile veröffentlichte das Haus des Stiftens den Digital-Report 2020, die bislang größte professionelle Auswertung zur Digitalisierung deutscher Non-Profit-Organisationen (NPO) mit 5.000 befragten Einrichtungen. Seit Veröffentlichung der Untersuchung im Frühjahr 2020 dürfte sich noch nicht allzu viel an der Situation geändert haben. Es ist davon auszugehen, dass nach wie vor die »Erfüllung des sozialen Auftrags unter mangelnder Digitalisierung leidet« 2

Mit diesem und den kommenden Ausgaben unseres Newsletters blicken wir aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Thematik und geben Ihnen praktische Hinweise zum Umgang damit, denn Digitalisierung betrifft Organisationen des gesamten gemeinnützigen Sektors und jeglicher Größenordnung. In den Organisationen wiederum sind alle Bereiche betroffen: von der Kommunikation mit Spendenden und der Adressverwaltung, über das Fundraising, die Buchhaltung, Steuern und das interne Management von Projekten oder Mitarbeitenden bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit oder Social-Media-Auftritt – an allen Arbeitsschritten sind digitale Prozesse oder Geräte beteiligt.

 

Mit vier Aspekten werden sich die Newsletter besonders intensiv beschäftigen:

 

IST DIE CLOUD DIE LÖSUNG? 

Einer Entwicklung, die lange zögerlich verlief, verpasste der Corona-Lockdown im März 2020 einen Turbo-Boost: Nicht an einen festen Ort gebundene Arbeitsplätze waren fast schlagartig unverzichtbar. Ein „Zurück“ wird es nicht geben. Home-Office und das Zusammenarbeiten an verschiedenen Standorten (auch als „digitale Kollaboration“ bezeichnet) werden künftig bedeutsamer – und dafür brauchen Cloud-Services immer bessere Performance. Nur dann sind alle Daten und Programme zeit- und standortunabhängig verfügbar.  

  • Was sind die Stärken von Cloud-Lösungen und wieviel Flexibilität schaffen sie tatsächlich? 
  • Wo lauern Gefahren in der Cloud – insbesondere für die äußerst sensiblen Daten von Mitgliedern, Spendern und Freunden einer spendensammelnden Organisation? 
  • Wie bereiten sich NPO richtig auf die Cloud vor – technisch, mit Manpower und mit Know-how?  
  • Und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen gilt es zu beachten, damit der Cloud-Server auf der „sicheren Seite“ steht?

Antworten auf diese und weitere Fragen lesen Sie im ersten Newsletter Mitte Februar 2022.

 

MIT STRATEGIE IN DIE DIGITALE ZUKUNFT 

Es braucht mehr, als mit Computer, Tablet und Smartphone umgehen zu können, um Verein, Verband oder Gemeinde zu digitalisieren. Alle Beteiligten sollten sich sicher im Internet bewegen und keine Angst vor neuer Soft- und Hardware haben. Viel wichtiger aber: Die gesamte Strategie einer Organisation, ihre Kultur und die Kompetenzen der Mitarbeitenden gehören auf den Prüfstand, wenn digitaler Wandel erfolgreich werden soll. Anders gesagt: Digitalisierung braucht eine schlüssige Strategie. Mit einer solchen Strategie haben NPO die Chance, sich in einem Markt zu behaupten, in dem 

  • der Wettbewerb um Spenden und ehrenamtliches Engagement stärker wird,  
  • die Zielgruppen der NPO-Arbeit selbst immer digitaler werden,  
  • sich nur mit digitaler Unterstützung noch ausreichend Wirkung und Reichweite erzielen lassen oder  
  • Social Startups in Konkurrenz zu Leistungen von NPO treten.  

Doris Kunstdorff, geschäftsführende Gesellschafterin der Cloud und Rüben gGmbH, erläutert im Interview mit der Newsletter-Redaktion den Weg zur tragfähigen Digitalstrategie und erklärt, warum dabei das Management besonders gefragt ist. Das Interview lesen Sie in unserem Mai-Newsletter.

 

DER FAKTOR MENSCH – BREMSKLOTZ ODER NUTZNIESSER?  

In der Befragung für den bereits zitierten Digital Report gaben nur 14 von 100 befragten Organisationen an, „hinsichtlich Wissens und Ressourcen für die Digitalisierung gerüstet“ [3] zu sein. Ebenfalls nur 14 Prozent kümmern sich um die Weiterbildung von Mitarbeitern zu IT- und Digitalisierungs-Themen. Und: „Die Mehrheit der befragten NPOs plant, keinerlei Gelder in IT-Personal (68 Prozent), IT-Schulungen (49 Prozent) oder die Auslagerung für IT (69 Prozent) zu investieren.“ [4]   

Was aber geschieht, wenn Mitarbeitende sich nicht mit der IT und ihren Möglichkeiten „anfreunden“ und das Potenzial der Technologie wirklich verstehen? Reicht das reine Wissen um die korrekte Bedienung von Computer und App schon aus? Oder führt ein zu oberflächliches Verhältnis zwischen digitalen Eingabegeräten und Nutzern in die Sackgasse?  

 

Wir vermitteln unseren Leserinnen und Lesern mit dem Newsletter im August 2022, wie Mitarbeitende also auf dem Weg in die Digitalisierung mitgenommen werden. 

 

MIT WERTEBASIERTER MEDIENKOMPETENZ UND DIGITALER ETHIK ZUM ZIEL  

Heute löst eine politische Diskussion über die Regulierung von Tech- und Social-Media-Giganten wie Google, Amazon, Facebook oder Instagram die nächste ab. Gleichzeitig offenbart solches Verhalten schonungslos die Schwachstellen der Digitalisierungseuphorie vergangener Jahre. Lange Zeit gab es nur Anerkennung und ehrwürdiges Staunen angesichts der wirtschaftlichen Erfolge dieser und ähnlicher Unternehmen. Ein Gestaltungswille oder eine Auseinandersetzung mit den Schattenseiten einer überdigitalisierten und übermedialisierten Welt waren nicht zu erkennen.  

In dieser Situation haben NPO eine spannende Aufgabe: Sie können ihren Glaubwürdigkeitsvorsprung nutzen, können sehr bewusst mit der „Macht“ umgehen, die sie als „die Guten“ haben. Sinnvoll ist das schon allein deswegen, weil es gilt, den Spender, den Unterstützer, das Mitglied vor einer weiteren „Datafizierung der Privatsphäre“ [5] zu schützen.  

 

So kann der gemeinnützige Sektor eine Digitalethik entwickeln und leben, an der andere sich orientieren. Welche Fragen sich dabei stellen, werden wir in unserem November-Newsletter verdeutlichen.

 

 

Freuen Sie sich auf vier spannende Themen und Beiträge, die Sie und Ihr Team im digitalen Wandel unterstützen. 

 

Der nächste Newsletter I/2022 erscheint Mitte Februar mit dem Thema: „Ist die Cloud die Lösung?“

 

 

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——————- 

[1] https://www.hausdesstiftens.org/digital-report-2020/ / online abgerufen am 19.11.2021 

[2] ebd. 

[3] ebd. 

[4] ebd. 

[5] https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/moral-im-netz-wir-brauchen-eine-digitalethik/ online abgerufen am 19.11.2021 

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Pascal
Frigge

Programmierung(.NEt)

Unser bislang letzter Neuzugang für die „.Net“-Programmierung. Mit jungem und frischem Schwung arbeitet er eifrig und ausdauernd an der Realisierung der neuen Anwendungen.

 

Er hat einen Bachelor – ist aber kein Bachelor! Seine Herz-Dame hat er bereits gefunden. Stets freundlich und entspannt bereichert er unser Team.

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Stephan Frigge

Programmierung(.net)

Erfahrener und ausdauernder Programmierer. Stetig und leise wachsen verschiedene Bestandteile unsere Web-Anwendungen auf seinem Rechner.

 

Privat hat er einer Königin und deren Volk ein neues Zuhause eingerichtet. Zum Dank dafür kann er süßen Honig ernten. Ganz seiner Art entsprechend, hegt und pflegt er seine Bienen ausdauernd und geduldig.

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Daniel
Kadereit

Programmierung (Access)

Programmierer unserer Access-Anwendung und Background-Support für technische „Härtefälle“. Er navigiert unsere Kunden erfolgreich durch den Dschungel der Serverkonfigurationen, Programmupdates und Datenumstellungen.

Ein Liebhaber des rundledrigen Breitensports, der vor allem seinem direkten Nachbarn – dem BVB – sämtliche Daumen drückt und zugleich mit blutendem Herzen um den Kern dieses wunderbaren Spiels bangt. Benötigt zudem irgendein Gemeinschaftsgut im Büro einer ausführlichen Pflege, kümmert sich Daniel hingebungsvoll darum.

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Kay
Leibert

Technischer Support

Wenn es bei Ihnen hakt, ist Kay unser Trouble-Shooter! Seine langjährige Erfahrung sowohl in der Netzadministration als auch in der Softwareentwicklung bringt er gerne ein, um kleineren wie auch größeren Schwierigkeiten schnell auf dem Grund zu gehen.

 

In seiner Gemeinde in der alten Heimat hat Kay auch als Kassenwart schon mit OPTIGEM gearbeitet. Nun hat er gewissermaßen die Fronten gewechselt und fühlt sich als gebürtiger Badener sogar im Ruhrpott pudelwohl. Er liest gerne und liebt Städtereisen im In- und Ausland.

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Stefan
Pfefferkorn

anwenderbetreuung

Fallorientiert und kompetent bringt er sich täglich an der Hotline ein. Darüber hinaus schult Stefan unsere Anwender vor Ort oder sie hören ihn als Stimme bei unseren Webinaren.

 

Für ihn als waschechten Sachsen im nordrhein-westfälischen „Revier“ versteht es sich von selbst, dass er immer wieder Heimatluft auftanken muss. Danach kann es durchaus zur Sprachverwirrung kommen und seine bilinguale Fähigkeit muss sich wieder auf Ruhrpott-Deutsch umstellen.

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Frank Kroll

anwenderbetreuung

Freuen Sie sich auf sein „Willkommen“ an der Hotline!  Hoch konzentriert und qualifiziert löst er Anwenderprobleme.

Er fährt am liebsten richtig alte Roller, am besten im Originalzustand aus den 50-ern und aus Italien selbst importiert. PKW dürfen ebenfalls nicht jünger sein. Dafür geht es zum Ausgleich im Urlaub immer mal wieder auf eine richtig moderne Fahrradtour.

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Roswitha
Rücknagel

anwenderbetreuung

Mit viel Herz berät und hilft Roswitha unseren Anwendern an der Hotline. Als gelernte Bilanzbuchhalterin ist sie an deren täglicher Arbeit ganz nah dran.

 

Gebürtig in Bayern zieht es sie immer wieder in ihre Heimat. Aber auch ferne Reiseziele interessieren sie sehr. Als Ausgleich zu ihrem Fulltime-Job bei OPTIGEM geht sie gern in die Natur und engagiert sich als Kleingruppenleiterin.

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Andreas
Glups

Programmierung (.net)

Andreas ist Entwicklungsleiter im Bereich .NET und unser Administrator, der bereits über viele Jahre das OPTIGEM Team mit seinem ausgeprägten Know-how bereichert.

 

 

Als Ausgleich zum Büro schwingt er sich gelegentlich auf sein Motorrad und genießt aussichtsreiche, kurvige Routen.

Steckbrief

Birgit
Glups

Anwenderbetreuung

Eine Frau der ersten Stunde, die ganz wesentlich die Anwenderbetreuung bei OPTIGEM über mehrere Jahre mitgeprägt und aufgebaut hat. Birgit ist in der Anwenderbetreuung mit Herz, Seele und Know-how aktiv.

 

Dass Birgit ihren Ehemann auch bei uns kennen und lieben gelernt hat, ist natürlich rein zufällig geschehen.

Sogar der Traupastor des Paares ist früher bei OPTIGEM tätig gewesen.

 

Und soll der alljährliche Betriebsausflug wieder organisiert werden, fragen wir als erstes Birgit. Exotische und abenteuerliche Ziele sind dann garantiert.

 

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Melina
Pieth

Sekretariat

Melina arbeitet in Teilzeit in unserem Sekretariat. Ebenso gut gelaunt wie ihre Kollegin, kümmert sie sich um alle Fragen und Belange unserer Kunden.

 

Nebenberuflich ist sie als Familienfotografin unterwegs und genießt ihre Freizeit am liebsten mit ihren drei Kindern und ihrem Mann im Garten.

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Christiane
Rebbe-Walter

Sekretariat

Christiane arbeitet in Teilzeit in unserem Sekretariat. Egal, ob Fragen zur Softwarebestellung oder beim Bearbeiten von Anwendertagungen kommen, sie antwortet stets freundlich und gut gelaunt und hat alles hervorragend im Griff.

 

Privat leitet sie erfolgreich ein kleines Familienunternehmen und liebt es, in der Natur unterwegs zu sein.

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Mark
Cullingford

Geschäftsführung

Geschäftsführung, Kundenprojekte, und Schulungen: Der in Deutschland eingebürgerte, Baß spielende Brite kümmert sich um viele Firmenangelegenheiten, nur nicht um die Programmierung.

 

Leidenschaftlicher Golfer! Inmitten schöner Landschaften einen kleinen weißen Ball über gepflegten Rasen mit dafür völlig ungeeignetem Werkzeug in ein viel zu kleines Loch zu treiben – das bringt ihm die nötige Entspannung abseits der Arbeit.

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Mathias
Krallmann

Geschäftsführung

Der eigentliche Gründer und Urheber von OPTIGEM leitet heute weiterhin die Geschicke des Unternehmens. „Hands on“ ist ihm am liebsten, weshalb er sich mit vollem Eifer um die Programmierung kümmert, sowohl der Standard- als auch der Individuallösungen.

 

Als leidenschaftlicher Radfahrer fehlt es ihm nicht an Ausdauer. Keine Strecke ist ihm zu lang, keine Steigung zu steil – egal, ob im Sauerland oder in den Alpen.

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Torsten
Gresser

Marketing und Kommunikation

Für die digitalen und analogen Medien ist Torsten zuständig. Er bringt seine Erfahrungen als ehemaliger OPTIGEM-Kunde mit ein, um die Funktionen noch verständlicher zu machen. Ob Webseiten, Beschreibungen oder redaktionelle Beiträge – bei ihm ist die Kommunikation und das Marketing in guten Händen.

 

Wenn er aus seinem Homeoffice „nach Hause kommt“, tüftelt er gern handwerklich in seiner Holzwerkstatt, entdeckt beim Wandern und Mountainbiken die Natur oder genießt ein gutes Steak mit anschließendem Lagerfeuer in geselliger Runde.