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UND GEMEINNÜTZIGE WERKE

Ist »die Cloud« die Lösung?

 

Die Frage, ob die Cloud (wörtlich übersetzt: Wolke) die Zukunft aller Informationstechnologie (IT) sein wird, lässt sich eindeutig mit »Ja, aber« beantworten. »Ja«, weil längst Fakten geschaffen und viele Services nicht mehr aus der Cloud wegzudenken sind. »Aber«, weil beim Umgang mit sensiblen Daten – etwa von Spendern, Mitgliedern oder Unterstützern – besondere Vorsicht nötig
ist. Da ein »aber« in der Regel unbefriedigend ist, wollen wir von OPTIGEM zur besseren Orientierung beitragen.

Lesen Sie in diesem Artikel:

 

  • Gibt es »die Cloud« eigentlich? – eine Definition
  • Datenverkehr in der Wolke – die Vorteile von Cloud-Lösungen
  • Das »Aber« der Cloud-Technologie – was für den eigenen Server spricht
  • Auf in die Cloud – den Wechsel gut vorbereiten
  • Auswählen, absichern, durchstarten – die letzten Schritte vor dem Umzug
  • Ein Fazit

Gibt es »die Cloud« eigentlich?

– eine Definition

Eindeutige Begriffe helfen beim Austausch über Sachthemen, doch selbst das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt zu, dass sich bisher »für den Begriff Cloud Computing keine Definition als allgemeingültig durchsetzen« konnte. Wir unterscheiden in diesem Artikel deshalb

  •  Stand-alone-Computer – Digitale Recheneinheit, die ohne Anschluss an das Internet alle gewünschten Aufgaben erledigt
  • On-Premise-Lösung – eigener Hardware-Server auf eigenem Betriebsgelände, der mit Server-Software ausgestattet ist, auf dem Programme laufen können und/oder Daten gespeichert sind. Nutzer greifen von unterschiedlichen Standorten darauf zu. Diese Lösung kann auch als »Private IT« bezeichnet werden.
  1. Hosting – IT-Dienstleistungen, die ein Unternehmen seinen Kunden anbietet. Die Server für diesen Dienst (auch Web-Server genannt) können entweder am physischen Standort des anbietenden Unternehmens stehen oder sie befinden sich in der Cloud. Bei Cloud-gehosteten Lösungen befindet sich die Infrastruktur im Rechenzentrum eines Cloud-Anbieters.
  2. Dedicated Hosting – Dienst, bei dem der Kunde einen gesamten Server mietet, der nicht mit anderen geteilt wird. Diese Lösung kann auch als »Private Cloud« bezeichnet werden.
  • Shared Hosting – Server wird unter mehreren Kunden geteilt. Diese Lösung kann auch als »Public Cloud« bezeichnet werden.
  • Cloud Computing (nach Definition des BSI):
  • »Cloud Computing bezeichnet das dynamisch an den Bedarf angepasste Anbieten, Nutzen und Abrechnen von IT-Dienstleistungen über ein Netz. Angebot und Nutzung dieser Dienstleistungen erfolgen dabei ausschließlich über definierte technische Schnittstellen und Protokolle. Die Spannbreite der im Rahmen von Cloud Computing angebotenen Dienstleistungen umfasst das komplette Spektrum der Informationstechnik und beinhaltet unter anderem Infrastruktur (z. B. Rechenleistung, Speicherplatz), Plattformen und Software.«
  • Oder, anders ausgedrückt: Nutzer greifen auf Rechen-Ressourcen zu, die sie für ihre Arbeit brauchen. Die Ressourcen werden nicht vom immer gleichen Server abgerufen, sondern von einem Servernetzwerk. Dieses teilen sich verschiedene Kunden. Gemietet wird also die Leistung, nicht ein Gerät (Hardware) oder ein Programm (Software). Weil der Nutzer nichts hat, was er »anfassen« kann, heißt die Lösung »Cloud«.
  • Hybrid Cloud – eine »Private Cloud«, deren Funktionen, Daten und/oder Anwendungen mit einem oder mehreren »Public Cloud«-Services zusammenarbeiten.

Datenverkehr in der Wolke

– die Vorteile von Cloud-Lösungen

Das »Ja« zur Cloud zieht sich durch alle Branchen. Nach Aussagen von Marktexperten werden die Ausgaben für Cloud-Infrastruktur im Jahr 2022 die Ausgaben für andere IT-Infrastrukturen übersteigen. Die International Data Group (IDG), ein führender Anbieter von Marktinformationen über IT und Telekommunikation (TK), hatte bereits in seiner Cloud Computing Studie 2020 herausgefunden, dass mehr als zwei Drittel der Unternehmen aller Branchen längst die Cloud nutzen:

 

  • Bildungswesen 88 %
  • Fertigung 87 %
  • Gesundheitswesen 86 %
  • Finanzdienstleistungen 75 %
  • Behörden/Non-Profit 71 %

Der vom Haus des Stiftens herausgegebene »Digital Report« 2020 konkretisiert für Deutschland, dass 61 Prozent der befragten NPOs schon Cloud Lösungen nutzen. Neun von zehn dieser Cloud-Nutzerinnen und -Nutzer teilen dort Dokumente, knapp sechs von zehn sichern Daten und etwa fünf von zehn Befragten nutzen cloudbasierte E-Mail-Programme. Mittlerweile dürften die Zahlen höher liegen.

 

Wenngleich der Non-Profit-Sektor in obiger Auflistung an letzter Stelle steht, wird klar: An der Cloud kommt schon heute keiner mehr vorbei, der mit Daten arbeitet. Warum das so ist, zeigt ein Blick auf die Möglichkeiten dieser Technologie, die seit Mitte der 2000er Jahre mit den Amazon Web Services  eine breitere Anwendergemeinschaft erreicht:

 

Große Freiheit

Es ist egal, wo die Nutzenden mit ihren Endgeräten sitzen und in vielen Fällen gleichgültig, ob sie mit Smartphone, Tablet oder Computer arbeiten. Sobald sie eine Verbindung zum Internet haben, kommen sie in die Cloud. 24 Stunden täglich. Sieben Tage die Woche. Dort greifen sie auf Daten ihrer Organisation zu und nutzen für sie lizensierte Anwendungen. Sie arbeiten mit beidem, verändern Daten und leiten sie weiter. Auf einer virtuellen Oberfläche bedienen sie Programme, die die Rechenkapazität des eigenen Endgeräts bei weitem übersteigen. Sie sehen die Arbeitsergebnisse im Bruchteil von Sekunden, sprechen darüber mit Kollegen an anderen Orten, die die gleichen Ergebnisse in Echtzeit vor Augen haben. Für Organisationen, deren Mitarbeitende über verschiedene Arbeitsorte verteilt sind oder die zu unterschiedlichen Zeiten arbeiten (internationaler Einsatz, Zeitverschiebung, ehrenamtliches Engagement am Abend etc.), sind weltweit alle IT-Ressourcen immer im gleichen Umfang verfügbar und können vom gewünschten Standort aus bedient werden.

 

Technische Flexibilität

Sobald man Anwendungsprogramme nicht mehr auf dem Computer oder lokalen Server, sondern in der Cloud nutzt, reicht ein preiswertes Device – also ein Eingabegerät mit Bildschirm und Internetanschluss – zum Arbeiten. Für alles andere ist der Anbieter der Cloud zuständig, insbesondere

vereinbarte oder dynamisch angepasste Rechenleistung,
Wartung und Aktualisierung der Soft- und Hardware inklusive des damit erforderlichen technischen Know-hows und
Ausfallsicherheit der angeschlossenen Systeme (mögliche Risiken sind Stromausfälle, Einbruch, Vandalismus, Umweltrisiken etc.).

 

Günstige, schnell verfügbare High-end-Anwendungen

Der Cloud-Anbieter kann Anwendungen, deren Anschaffung sich vormals nur für größere Unternehmen rentierte, auch kleineren Organisationen zu vertretbaren Kosten anbieten (Ressourcen-Pooling). Wird ein Update oder neue Software eingespielt, ist das für alle Benutzer gleichzeitig verfügbar.

 

 

Klare Kosten

Der Kunde hat monatliche Kosten, die alle Leistungen abdecken. Der Preis berechnet sich in der Regel an der Zahl der Nutzer. Ohne eigenes IT-Personal lässt sich mit wenigen Klicks neue Rechenkapazität oder neue Software zubuchen und – vertragsabhängig – auch kurzfristig wieder kündigen. Egal, wann die Mitarbeitenden arbeiten: Der Cloud-Anbieter sorgt 24/7 dafür, dass die benötigte Rechenkapazität zur Verfügung steht. Wer hingegen mit einer On-Premise-Lösung plant, muss viele Faktoren berücksichtigen. Neben den alle paar Jahre notwendigen Anschaffungs- und Modernisierungskosten entstehen laufende Kosten für Strom, Kühlung, Netzwerkaufbau und -betrieb, Standflächen und vor allem für Personal, das die IT einrichtet und wartet, Software aktualisiert, Daten sichert etc. Die Infrastruktur einer On-Premise-Lösung muss zudem so ausgelegt sein, dass sie auch in hochfrequentierten Arbeitsspitzen zuverlässig funktioniert. Den übrigen Teil der Zeit schlummert viel Rechenpower ungenutzt in den Kondensatoren.

 

 

Sichere Daten

Cloud Computing-Anbieter sind – wie jeder Rechner, der ans Internet angeschlossen ist – potenzielles Ziel für Hackerangriffe. Die Datensicherheit, die etablierte Anbieter garantieren, dürfte vergleichsweise hoch sein. Für kleine oder mittlere Organisationen ist eine ähnliche Sicherheitsstufe auf dem On-Premise-Server schwieriger zu schaffen. Das gilt auch für den Schutz vor menschlichem Versagen, technischen Ausfällen oder für das regelmäßige Erstellen von Backups. Eine kurzfristige Datenwiederherstellung wird aus der Cloud mit einigen Klicks erledigt. Auch auf einem Device lokal gespeicherte Daten, die verloren gehen, können so zeitnah mit der Cloud synchronisiert und aktualisiert werden.

 

Einheitliche Daten

Aktuell gepflegte Kontaktdaten, eine übersichtliche Kommunikationshistorie und nachvollziehbare Verknüpfungen zwischen Kontakten sind für Organisationen des gemeinnützigen Sektors essenziell. Wenn diese Organisationen dezentral arbeiten – wie es während der Corona-Pandemie die Regel wurde – ist es herausfordernd und wichtig, dass alle Beteiligten einheitliche Datensätze nutzen. Serviceprovider mit großen Rechenzentren oder Cloud-Anbieter schaffen hier hohe Sicherheit zu vergleichbaren Kosten.

Bei genauem Hinsehen wird deutlich: Nicht alle Vorteile sind auf reine Cloud-Anwendungen beschränkt. Manche Eigenschaft gilt genauso für die On-Premise-Lösung (wie etwa die einheitliche Datenbasis beim Zugriff auf einen Server oder das zeitgleiche Bereitstellen von Anwendungen, wenn auf dem Server gearbeitet wird statt auf dem lokalen Gerät). Die Gesamtheit der Vorzüge kann jedoch letztlich nur die Cloud ausspielen.

 

Das »Aber« der Cloud-Technologie

– was für den eigenen Server spricht

Selbstverständlich jedoch hat die Cloud auch Merkmale, die es vor und nach einem Umstieg von klassischen IT-Strukturen zu beachten gilt oder die sogar gegen einen solchen sprechen.

Teure Individualität

Gerade viele kleine Organisationen im Non-Profit-Sektor arbeiten mit Software, die individuell über viele Jahre weiterentwickelt und auf spezielle Bedürfnisse des Anwenders zugeschnitten wurde. Sie kann nur in seltenen Fällen 1:1 in die Cloud übertragen werden (»Lift and Shift-Migration«). Oder die 1:1-Übertragung führt dazu, dass das Potenzial der Cloud nicht voll ausgeschöpft wird. Will man eine Standard-Cloud-Lösung mit individuellen Anpassungen, verursacht das möglicherweise enorme zusätzliche Entwicklungskosten.

 

Netzabhängig

Ausschließlich Daten in der Cloud zu bearbeiten und zu speichern bedeutet auch: Eine Nutzung ist nur mit einem stabilen und verfügbaren Internetzugang möglich. Je nach Lizenz ist ein Offline-Arbeiten gar nicht mehr vorgesehen. Zum Beispiel, weil man keine Berechtigung hat, Daten auf dem lokalen Rechner überhaupt noch zu speichern oder weil Anwendungen nur mit bestehender Verbindung zum Netz aktivierbar sind.

 

Was tun bei langsamer Internetverbindung?

Flüssig arbeiten lässt sich in der Cloud nur, wenn die Datenübertragungsrate des Internet-Zugangs hoch ist. Sonst wird beispielsweise die Korrektur eines größeren Dokuments, das Zusammenstellen einer Präsentation mit vielen Grafiken oder die Bearbeitung eines Bildes zur Geduldsprobe.

 

Verzögertes Bearbeiten

Auch wenn die Internetverbindung schnell ist, kann es passieren, dass es durch die Dauer des Datentransfers zwischen eigenem Device und Cloud (Latenz) zu einem verzögerten Bearbeiten von Daten kommt.

 

Fehlende Beziehungen

Je nach Vertrag befinden sich viele bis alle Daten in der Cloud, also auch Passworte, Bank- und Kontaktdaten von Unterstützenden, Mitgliedern und Mitarbeitenden. Selbst bei vorbildlichen Sicherheitsvorkehrungen des Anbieters: Als Kunde hat man kaum die Möglichkeit, dessen Mitarbeitende kennenzulernen, die Vorkehrungen in Augenschein zu nehmen und sich selbst ein Bild zu machen. Alle Leistungen, die man in Anspruch nimmt, basieren auf dem guten Glauben, dass das stimmt, was man über den Anbieter liest und hört. Und während man im eigenen Serverraum sehen kann, wenn jemand versucht hat, gewaltsam einzudringen, erfährt man von nichtautorisierten Zugriffsversuchen beim Anbieter aller Wahrscheinlichkeit nach nichts.

 

Mangelnde Rechtssicherheit

Juristisch sehr problematisch können Cloud-Lösungen sein, die teilweise oder ausschließlich auf internationalen Servern liegen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen dieser Anbieter können erheblich von den in Europa geltenden Regulierungen abweichen. Der Schutz der Daten vor staatlichen Zugriffen ist unter Umständen nicht gesichert und Daten werden ohne Einwilligung oder Information der besitzenden Organisation gesichtet. Hier stellt »Big Data« eine erhebliche Verunsicherung dar, die von Datenschützern immer wieder diskutiert wird.

 

Was weg ist, ist weg

Es mag unwahrscheinlich sein, dass alle Server des Anbieters gleichzeitig etwa durch Naturgewalten zerstört werden. Dennoch kommt es in der Cloud immer wieder zu Datenverlusten. Die häufigste Ursache: Anwendende löschen versehentlich oder absichtlich (um dem Unternehmen zu schaden) Daten endgültig. Und – was regelmäßig in den Medien die Runde macht – Hacker vernichten Daten, machen sie vorübergehend unzugänglich oder im schlimmsten Fall öffentlich zugänglich. Ohne eigene Vorkehrungen (zum Beispiel ein lokales Backup der Daten aus der Cloud) hat ein solcher Datenverlust oder -missbrauch höchstwahrscheinlich schwerwiegende Folgen für die Organisation.

 

Abhängig arbeiten

Wer seinen eigenen Serverraum hat, eine eigene oder externe IT-Mannschaft beschäftigt, das Sicherheitskonzept überwacht und Anwendungen individuell auf die Bedürfnisse anpasst, der arbeitet vergleichsweise selbstbestimmt und unabhängig von äußeren Einflüssen. Mit der Verlagerung in die Cloud liegen all diese Leistungen in fremden Händen. Man ist künftig davon abhängig, dass die dort angebotenen Arbeiten genauso gut funktionieren, wie die zuvor selbstverwalteten.

 

Kein Weg zurück

Es gibt viele Strategien und umfangreiche Unterstützung bei der Verlagerung der IT in die Cloud. Wenn sich aber eine Organisation entschließt, alles wieder zurückzuverlagern, ist dies zwar in der Regel noch möglich, aber mit neuem Arbeits- und Kostenaufwand verbunden. Das, was in die Cloud gelangt ist, lässt sich nur mit viel Mühe wieder zurückholen.

 
 

Auf in die Cloud

– den Wechsel gut vorbereiten

Der »Umzug« eines Unternehmens oder einer Organisation in die Cloud ist eine herausfordernde Aufgabe mit Auswirkungen auf viele Arbeitsbereiche, dahinterliegende Strukturen und Aktivitäten. Sie muss daher sehr gut vorbereitet werden – strategisch, inhaltlich, technisch – und ist ein Thema, das von der Leitung der Organisation mindestens sehr eng begleitet, wenn nicht gar geführt werden sollte. Nur dann

 

  • kann sich der Umzug tatsächlich positiv auswirken.
  • lassen sich kritische Momente der Migrationsphase ohne gravierende »Unfälle« meistern.
  • werden Überlastungen von Mitarbeitenden und neuer IT vermieden.

Den komplexen Prozess der Migration sollte ein Team angehen, das ausreichend Zeit und genug Fachkenntnisse über die Technologien mitbringt, die in der Cloud zum Einsatz kommen sollen. Das Team muss zum einen genug Wissen über die Arbeitsabläufe und Bedarfe der Organisation haben. Nur dann trifft es gute Entscheidungen zu den Dienstleistungen und Größenordnungen, die benötigt werden. Zum anderen sollte der Umzug Schritt für Schritt konkret terminiert und mit Teilaufgaben belegt werden. Dann lassen sich alle Aufgaben nachvollziehbar erledigen. In kleineren Organisationen oder Gemeinden sind diese Entscheidungen von geringerer Tragweite. Dennoch sollten auch hier mehrere Mitarbeitende mit Verständnis für das Thema an Entscheidungsprozess und Planung beteiligt sein.

Detaillierte Zielvorgaben unverzichtbar für realistische Bedarfsabschätzung

Vor der Teamzusammenstellung gilt es also schon, erste grundlegende Entscheidungen zu treffen. Und die hängen in den meisten Organisationen nicht zuletzt mit den finanziellen Möglichkeiten zusammen. Für einen Kostenvergleich mit der On-Premise-Lösung und um Cloud-Kosten seriös abschätzen zu können, braucht es detaillierte Zielvorgaben. Dabei hilft das Monitoring der bestehenden IT-Umgebung sowie des Administrationsteams und das Planen einer entsprechenden Cloud-Lösung. Auch Weiterbildungskosten für die Mitarbeitenden und künftige IT-Verantwortliche sind zu berücksichtigen. So lassen sich aktuelle IT-Kosten und zu erwartende Kosten gegenüberstellen.

Und wenn sich nach einem solchen Vergleich zeigt, dass die On-Premise-Lösung doch günstiger ist? Dann gilt es zu prüfen, welche Lösung auch in drei oder fünf Jahren noch tragfähig ist. Denn niemand zwingt ja eine Organisation zum Umzug in die Cloud. Doch die Anschaffung der nächsten Hardwaregeneration oder der nächste Servertausch stehen ja ebenfalls irgendwann mal an.

Sechs-R-Regel kann bei strategischen Entscheidungen helfen

Nach Bestandsaufnahme, Grobplanung und Kostenvergleich kann – sofern die Kosten nicht schon die Migration ausschließen – die Entscheidung für die Strategie fallen, mit der man hinsichtlich der für die Institution zentralen Anwendungen gehen möchte.
Hier kann die sogenannte Sechs-R-Regel weiterhelfen.

1.
Rehosting

Umstieg auf einen neuen Host

Dabei wird auf eine direkte Migration dieser Anwendung mit nur geringen oder komplett ohne Anpassungen gesetzt (»Lift and shift«).

2.
Replatforming

Anpassen der Software

Während der Migrationsphase wird die Anwendung leicht optimiert und dann in die Cloud übertragen. Dies erfordert gewissen Programmieraufwand und Fachwissen.

3.
Repurchasing

Umstieg auf neue Software

Hier steigt der Kunde vom bekannten auf ein fremdes Produkt um – etwa ein Ausstieg aus dem lokalen Customer Relation Management-System auf Salesforce („Drop&Shop«).

4.
Rearchitecting

oder Refactoring – Neuprogrammierung der Software

Mit dem Ziel einer Produktivitätssteigerung wird die komplette Anwendung grundlegend überarbeitet oder neu programmiert.

5.
Retain

Bewährtes behalten

Es wird nur das in die Cloud gestellt, was sinnvoll für das Unternehmen ist. Anderes – Daten und Anwendungen – wird weiter lokal genutzt.

6.
Retire

Überflüssiges entsorgen

Nicht mehr benötigte Anwendungen werden außer Betrieb genommen.

Danach geht es an die Detailplanung, die Vorbereitung, ausführliche Tests, die Migration von Daten und Anwendungen und schließlich den Start der Arbeit.

 

Licht und Schatten bei der Migration

Der Weg in die Cloud klingt schwierig, scheint aber oft erfolgreich zu sein: Bei einer von IDG Research Services durchgeführten Online-Befragung unter 366 Unternehmen waren 85 Prozent mit den durchgeführten Projekten zur Cloud-Migration sehr zufrieden oder zufrieden. Ob für NPOs das Gleiche gilt, bleibt bei oft geringeren Finanzbudgets für solche Migrationen offen. Allerdings heißt es in der Zusammenfassung der Befragung auch: »Bedenklich stimmt, dass mehr als ein Viertel der Befragten eine unzureichende Unterstützung durch das Management beklagt. Und für immerhin ein Fünftel besteht ein Risiko für die Cloud-Migration in Form einer inadäquaten oder gar fehlenden Unternehmenskultur.« Ähnliches wiederum kann durchaus bei allen anderen Organisationsformen, wie auch den gemeinnützigen, erwartet werden. Immer wieder wird bei solchen Prozessen aber auch deutlich, dass längst nicht alles in die Cloud muss.

 
 

 Auswählen, absichern, durchstarten

– die letzten Schritte vor dem Umzug

Cloud-Lösungen gibt es mittlerweile zahlreich – je nach gewünschtem Nutzen ist die Basisversion oft frei verfügbar. Um zu einer Lösung zu kommen, die die speziellen Bedürfnisse einer gemeinnützigen Einrichtung oder Gemeinde erfüllt, braucht es oft zusätzlichen Programmieraufwand – oder eben doch eine Kauflösung.

Generell ist bei Freeware Vorsicht geboten. Wie bei jeder App, die man auf sein Handy lädt, sollte man genau prüfen:
 

  • Wer ist Anbieter der Software?
  • Welche Bewertung und Reputation hat die Cloud-Lösung beziehungsweise der dahinterstehende Dienstleister?
  • Bei sensiblen Daten: In welchem Land ist der Anbieter rechtlich gemeldet und wo stehen die Server, auf denen die Daten und Programme liegen werden?
  • Gibt es Informationen und Statistiken zur Stabilität des Dienstes?
  • u.a.

Gerade kleinere NPO, Vereine oder Gemeinden können in ihren Verbänden fragen, ob diese zu guten Konditionen Zugriff auf Lösungen bieten, die bereits für die Bedürfnisse der Organisation vorbereitet sind. Auch das Gespräch mit dem Mitarbeiter einer IT- oder Systemberatung oder der Austausch mit erfahrenen Nutzern (Steuerberater, Unternehmer, andere Organisationen, die bereits migriert sind) helfen bei der ersten Orientierung.

Rechtliche Aspekte in jedem Fall beachten

Jede Organisation, die die Cloud als Lösung für ihre IT-Dienste nutzen will, muss sich schließlich mit rechtlichen Aspekten auseinandersetzen. Das gilt ganz besonders im gemeinnützigen Sektor. Denn wo Daten der Mitglieder oder Spendenden durch ein Datenleck an die Öffentlichkeit gelangen, ist mit einem schweren Schaden für die Reputation der Organisation zu rechnen. Weniger sensible Daten kommen zwar mit geringerem Schutz aus, müssen aber dennoch den hohen gesetzlichen Anforderungen des europäischen oder nationalen Datenschutzes genügen. Es lässt sich also nicht verallgemeinern, wie sicher eine Cloud sein muss.

 

Das BSI hat das Niveau an Sicherheitsanforderungen definiert, das von Cloud-Anbietern nie unterschritten werden sollte. Diese Anforderungen sind eine ausgezeichnete Informationsquelle, verlangen aber viel Fachkenntnis und überfordern den durchschnittlichen User. Im Zweifel sollte der Rat eines Datenschutzexperten eingeholt werden, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden

 

Ein Fazit

Schon jetzt nutzen gemeinnützige Vereine, christliche Gemeinden und Werke cloudbasierte Lösungen, manchmal sogar unbewusst. Plant ein Team den nächsten Gottesdienst und tauscht dafür zum Beispiel mit dem Messenger-Dienst WhatsApp Kontaktdaten aus, sendet es datenschutzrechtlich betrachtet sensible Daten über amerikanische Cloud-Server. Nutzt ein Hilfswerk Online-Videokonferenzen wie Skype, Zoom oder Teams für die Kommunikation mit internationalen Mitarbeitern, laufen dabei oft sensible Daten über international verteilte Server. Dabei weiß das Hilfswerk nicht, was genau damit passiert oder wer gegebenenfalls auch von Seiten anderer Staats- und Rechtsformen versucht, darauf zuzugreifen.

Die Cloud ist und bleibt in unserer digitalisierten und globalisierten Welt also schon ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens. Für viele Menschen fand diese Entwicklung schleichend und unbemerkt statt. Sicher: Neue Technik begeistert. Doch macht diese Begeisterung manchmal unachtsam gegenüber möglichen Nachteilen.

 

Nicht dämonisieren

Eine »Dämonisierung« dieser verhältnismäßig neuen und weitgreifenden Technologie ist genauso wenig angebracht wie seinerzeit bei der Einführung von Eisenbahn, Radio, Fernseher, Personal Computer oder Internet. All diese Entwicklungen waren bei ihrer Einführung für nicht wenige so neu und unbekannt, dass die Angst vor Veränderung und ein Einlassen auf die neue Technologie oft zu einer Ablehnung der gesamten Entwicklung führte. Cloud-Lösungen haben technische Vorteile, helfen im Privaten, Beruflichen und Organisatorischen und – ja – sie können missbraucht werden. Aber eine Dämonisierung oder Ablehnung ist in unserer heutigen hochtechnisierten Welt nicht mehr der richtige Weg.

Aus Sicht von NPOs sind die Vorteile der Cloud-Technologie sicherlich eine einfache und zentrale Verwaltung von Daten sowie eine kostengünstige Möglichkeit, die zwischenmenschliche Kommunikation mit digitalen Medien zu vereinfachen. Schaut man bei der Anschaffung nur auf die monatlichen Nutzungskosten, macht der Artikel klar, dass dieser Blick zu kurz greift: Gerade die Kosten für Daten- oder Reputationsverlust durch schadhafte Einflüsse, die im Vorfeld nicht mit einkalkuliert werden, sowie mögliche Budgetüberschreitungen durch Kosten für Dienstleister und Personal in der Entwicklung, Integration oder im Betrieb von Cloud-Lösungen übersteigen die Vorteile günstiger lokaler Anwendungen bei weitem.

Die Wolke gewissenhaft abwägen

Verantwortliche müssen vor der Entscheidung in jedem Fall gewissenhaft abwägen, ob von bewährten IT-Strukturen in oftmals noch unbekannte, manchmal unausgereifte, neue Techniken gewechselt werden soll. Die nahe Zukunft wird entscheiden, wie der Cloud-Hype weiterläuft. Schon jetzt entscheiden sich viele Organisationen für Hybrid-Lösungen. Dabei verlassen besonders sensible Daten das eigene Intranet nicht und nur weniger sensible Bits und Bytes werden in die Cloud geschickt. Und welche neuen Ideen dazu übermorgen präsentiert werden, lässt sich bei den sehr kurzen Entwicklungszyklen in der Branche heute noch nicht voraussagen.

Letztlich muss jede gemeinnützige Organisation sich zum Wohle ihrer Spendenden, Mitarbeitenden und aus Rechenschaft gegenüber Behörden und Auflagen entscheiden, welcher für sie einen verantwortbaren Weg in die Zukunft darstellt.

Zum Weiterlesen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bietet ein umfangreiches Informationspaket zum Thema Cloud-Computing auf seiner Webseite an

www.bsi.bund.de


Wie sich die Ausgaben für Cloud-Infrastruktur entwickeln – eine Untersuchung der International Data Corporation:

www.idc.com


Kurzfassung der Cloud-Computing-Studie 2020, durchgeführt von der International Data Group:

www.resources.idg.com

 
 

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In seiner Gemeinde in der alten Heimat hat Kay auch als Kassenwart schon mit OPTIGEM gearbeitet. Nun hat er gewissermaßen die Fronten gewechselt und fühlt sich als gebürtiger Badener sogar im Ruhrpott pudelwohl. Er liest gerne und liebt Städtereisen im In- und Ausland.

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Mit viel Herz berät und hilft Roswitha unseren Anwendern an der Hotline. Als gelernte Bilanzbuchhalterin ist sie an deren täglicher Arbeit ganz nah dran.

 

Gebürtig in Bayern zieht es sie immer wieder in ihre Heimat. Aber auch ferne Reiseziele interessieren sie sehr. Als Ausgleich zu ihrem Fulltime-Job bei OPTIGEM geht sie gern in die Natur und engagiert sich als Kleingruppenleiterin.

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Andreas ist Entwicklungsleiter im Bereich .NET und unser Administrator, der bereits über viele Jahre das OPTIGEM Team mit seinem ausgeprägten Know-how bereichert.

 

 

Als Ausgleich zum Büro schwingt er sich gelegentlich auf sein Motorrad und genießt aussichtsreiche, kurvige Routen.

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Eine Frau der ersten Stunde, die ganz wesentlich die Anwenderbetreuung bei OPTIGEM über mehrere Jahre mitgeprägt und aufgebaut hat. Birgit ist in der Anwenderbetreuung mit Herz, Seele und Know-how aktiv.

 

Dass Birgit ihren Ehemann auch bei uns kennen und lieben gelernt hat, ist natürlich rein zufällig geschehen.

Sogar der Traupastor des Paares ist früher bei OPTIGEM tätig gewesen.

 

Und soll der alljährliche Betriebsausflug wieder organisiert werden, fragen wir als erstes Birgit. Exotische und abenteuerliche Ziele sind dann garantiert.

 

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Pieth

Sekretariat

Melina arbeitet in Teilzeit in unserem Sekretariat. Ebenso gut gelaunt wie ihre Kollegin, kümmert sie sich um alle Fragen und Belange unserer Kunden.

 

Nebenberuflich ist sie als Familienfotografin unterwegs und genießt ihre Freizeit am liebsten mit ihren drei Kindern und ihrem Mann im Garten.

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Christiane
Rebbe-Walter

Sekretariat

Christiane arbeitet in Teilzeit in unserem Sekretariat. Egal, ob Fragen zur Softwarebestellung oder beim Bearbeiten von Anwendertagungen kommen, sie antwortet stets freundlich und gut gelaunt und hat alles hervorragend im Griff.

 

Privat leitet sie erfolgreich ein kleines Familienunternehmen und liebt es, in der Natur unterwegs zu sein.

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Leidenschaftlicher Golfer! Inmitten schöner Landschaften einen kleinen weißen Ball über gepflegten Rasen mit dafür völlig ungeeignetem Werkzeug in ein viel zu kleines Loch zu treiben – das bringt ihm die nötige Entspannung abseits der Arbeit.

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Der eigentliche Gründer und Urheber von OPTIGEM leitet heute weiterhin die Geschicke des Unternehmens. „Hands on“ ist ihm am liebsten, weshalb er sich mit vollem Eifer um die Programmierung kümmert, sowohl der Standard- als auch der Individuallösungen.

 

Als leidenschaftlicher Radfahrer fehlt es ihm nicht an Ausdauer. Keine Strecke ist ihm zu lang, keine Steigung zu steil – egal, ob im Sauerland oder in den Alpen.

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Für die digitalen und analogen Medien ist Torsten zuständig. Er bringt seine Erfahrungen als ehemaliger OPTIGEM-Kunde mit ein, um die Funktionen noch verständlicher zu machen. Ob Webseiten, Beschreibungen oder redaktionelle Beiträge – bei ihm ist die Kommunikation und das Marketing in guten Händen.

 

Wenn er aus seinem Homeoffice „nach Hause kommt“, tüftelt er gern handwerklich in seiner Holzwerkstatt, entdeckt beim Wandern und Mountainbiken die Natur oder genießt ein gutes Steak mit anschließendem Lagerfeuer in geselliger Runde.